Konzertkritik: „Da Capo Udo Jürgens“ verzaubert die Grugahalle!
Ein Abend voller Emotionen, Perfektion und zeitloser Musik
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Es gibt Konzertabende, die klingen nicht nur nach – sie bleiben. Genau ein solcher Abend war die gestrige Aufführung von „Da Capo Udo Jürgens“ in der Grugahalle Essen, die im Rahmen der großen Tournee 2026 gastierte. Schon beim Betreten der Halle lag eine besondere Energie in der Luft: ein erwartungsvolles Raunen, glänzende Augen, gemischte Emotionen zwischen Vorfreude und Nostalgie. Und diese Stimmung sollte sich im Laufe des Abends zu einem magischen Gesamterlebnis verdichten.
Eine perfekte Illusion – und doch so real
Die Show basiert auf technisch aufwendig verarbeiteten Originalaufnahmen der letzten Konzerte von Udo Jürgens, die nahtlos mit dem live aufspielenden Orchester unter Leitung von Pepe Lienhard verschmelzen. Die offizielle Tourbeschreibung bezeichnet dieses Konzept als „einmaliges optisches und akustisches Konzertereignis“ und genau das wurde es in Essen von der ersten Minute an.
Auf der riesigen Videoleinwand erscheint Udo Jürgens in beeindruckender Präsenz: gestochen scharf, emotional, nah. Während er singt, begleitet ihn sein Original-Orchester live – und das Zusammenspiel erzeugt einen Effekt, der so authentisch ist, dass viele Besucher ungläubig den Atem anhielten. Die Presse hatte die Show bereits zuvor als „Multimedia-Erlebnis mit Gänsehautgarantie“ gefeiert – in Essen wurde dieser Anspruch eindrucksvoll bestätigt.
Pepe Lienhard: Ein Dirigent zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Bandleader Pepe Lienhard, der Udo über 37 Jahre lang begleitete, führt das Orchester mit einer Mischung aus Präzision und bewegender Dankbarkeit. In Interviews betont er immer wieder, wie sehr ihn Udos Perfektion, Menschlichkeit und Ernsthaftigkeit geprägt haben.
Diese Haltung spürt man in jedem Takt: Lienhard und sein Ensemble spielen nicht einfach Songs – sie erzählen Geschichten, die sie selbst erlebt haben.
Das Orchester ist in Topform: strahlende Bläsersätze, elegante Streicher, ein Fundament aus Rhythmus und Wärme. Besonders die emotionalen Passagen, in denen Udo auf der Leinwand fast zu „lebendig“ erscheint, führte zu anhaltendem Applaus.
Die großen Klassiker – und große Gefühle
Die Setlist war ein sorgfältig kuratiertes Best‑Of, eine Reise durch Jahrzehnte voller Hits und Lebensweisheiten. Dass Udo Jürgens ein Werk mit über tausend Songs hinterlassen hat, gehört zur Faszination, die sein Freund Lienhard in Interviews immer wieder beschreibt.
Neben Klassikern wie:
Besonders beeindruckend war die Atmosphäre bei „Ich war noch niemals in New York“, als der Saal gemeinsam sang; ein Chor aus Erinnerungen und Sehnsucht.
Publikumserlebnis: Begeisterung, Euphorie, Dankbarkeit
Das Publikum in Essen war sichtbar bewegt. Viele Fans bezeichneten „Da Capo“ bereits im Vorfeld als „einzigartige Performance“ oder „emotionales Erlebnis“, wie zahlreiche Fanrezensionen bestätigen.
Und tatsächlich: In der Grugahalle schwappte die Begeisterung mehrfach in stehenden Applaus über.
Die perfekte Illusion, noch einmal ein Konzert mit Udo Jürgens zu erleben, ließ die Zeit für zwei Stunden stillstehen. Einer der schönsten Momente war jene Stille nach besonders emotionalen Liedern; jene Art Stille, die nur entsteht, wenn ein Künstler die Herzen des Publikums berührt, selbst wenn er nicht mehr auf dieser Welt ist.
Technik & Inszenierung: Große Bühne für große Kunst
Die Projektionen waren gestochen scharf, hervorragend ausgeleuchtet und perfekt getimt. Die Live-Cam‑Momente auf dem Orchester mischten sich mit den historischen Bildern von Udo – Vergangenheit und Gegenwart verschmolzen sichtbar zu einem Gesamtkunstwerk.
Ein besonderes Highlight: Die Großaufnahmen am Piano, kombiniert mit dem Live‑Piano auf der Bühne.
Die gesamte Show war eine hochwertige Produktion auf internationalem Niveau – was auch zum Erfolgskonzept der Tour gehört, die mit Zusatzterminen 2026 verlängert wurde.
Ein Vermächtnis, das weiterlebt
Dass Udo Jürgens immer noch eine solche Faszination auslöst, liegt laut Lienhard besonders daran, dass Udo „sein Publikum ernst nahm“ und immer 100 Prozent gab – nie zu spät, immer Gentleman, immer Künstler.
Diese Haltung lebt in „Da Capo“ weiter.
Die gestrige Show war nicht nur ein Konzert.
Sie war ein Dankeschön.
Ein Dankeschön an Udo. An seine Musik. An seine Fans.
Und ein Dankeschön an alle, die dieses Erlebnis möglich machen – allen voran Pepe Lienhard und sein exzellentes Orchester.
Fazit: Ein Abend, den Essen nicht vergessen wird
„Da Capo Udo Jürgens“ in der Grugahalle Essen war ein emotionaler Triumph. Eine Show, die Musikgeschichte nicht einfach erzählt, sondern erlebbar macht.
Sie ist Hommage, Erlebnis, technische Meisterleistung und emotionaler Leuchtturm zugleich.
Wer die Chance hat, eines der noch kommenden Konzerte der laufenden Tour zu besuchen, sollte sie unbedingt nutzen – solche Abende gibt es selten.
★★★★★ – Ein unvergesslicher Abend, der zeigt, warum Udo Jürgens eine Legende bleibt.